Unsere Krebsberatung
Wir lassen Sie nicht allein.
Für alle in Niedersachsen
Eine Krebserkrankung betrifft nicht nur den Körper – sondern das gesamte Leben: Familie, Partnerschaft, Beruf, Freundschaften und die finanzielle Situation. In dieser, für Sie herausfordernden Lebensphase, bieten wir Ihnen und Ihren Angehörigen professionelle Unterstützung und Begleitung an – in allen Phasen der Erkrankung, in der Nachsorge und darüber hinaus – kostenfrei, vertraulich und ohne ärztliche Verordnung.
Bei Fragen oder für die Terminvereinbarung zu einer für Sie geeigneten Beratung, wenden Sie sich sehr gerne telefonisch an unsere Geschäftsstelle. Rabea-Sophie Netthöfel ist für Sie unter 0511-3885262 erreichbar.
Unser Beratungssteam
Beratungsstelle Hannover
Bettina Hallmann
Reha- und Sozialberaterin Psychoonkologin WPO
Ich unterstütze Sie bei beruflichen Fragen, Sozialleistungen, Anträgen und vermittle weitere Hilfen.
- digital
- telefonisch
- persönlich vor Ort in Hannover
Termine:
Montag und Donnerstag 8.00 bis 14.30 Uhr
Natascha Ruder-Androsch (Mag.rer.nat.)
- digital
- telefonisch
- persönlich vor Ort in Hannover
Psychologin | Psychoonkologin WPO
Termine:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 9:00 bis 11:45 Uhr
dienstags bis 16 Uhr
Anette Schmidt (Dipl. Sozpäd.)
- telefonisch
- persönlich vor Ort in Hannover
Psychoonkologin WPO
Ich unterstütze Sie bei beruflichen Fragen, Anträgen, Klärung der persönlichen Situation und Vermittlung weiterer Hilfen.
Termine:
Montag und Donnerstag
8.00 bis 14.30 Uhr
14-tägig montags von 11.00 bis 18.00 Uhr
Außenstelle Aurich
Marie Rösler
Psychoonkologin WPO
Ich unterstütze Sie bei beruflichen Fragen, Sozialleistungen, Anträgen und vermittle weitere Hilfen.
- digital
- telefonisch
- persönlich vor Ort in Aurich
Termine:
Montag
9.00 bis 14.00 Uhr
Freitag
12.00 bis 17.00 Uhr
Termine für die Zeit ab Mai können aktuell ausschließlich telefonisch in unserer Geschäftsstelle vereinbart werden. Rabea-Sophie Netthöfel ist für Sie unter 0511-3885262 erreichbar.
Ira Dräbing
Psychologin | Psychoonkologin WPO
- digital
- telefonisch
- persönlich vor Ort in Aurich
Termine:
Mittwoch und Donnerstag
8.00 bis 14.00 Uhr
Mittwoch bis 17.00 Uhr
Freitag
8.00 bis 13.30 Uhr
Unsere Beratungsschwerpunkte
Psychoonkologische Beratung und Begleitung
Menschen, die an Krebs erkranken und auch ihre Familien und Freund*innen empfinden die Diagnose meist als Schock, das Leben verändert sich von einem Tag auf den anderen.
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Es fühlt sich an, als ob einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Die Ärztinnen und Ärzte besprechen mit Ihnen die individuelle medizinische Behandlung und Therapie, doch viele persönliche Fragen, die für Sie ebenfalls von Bedeutung sind, bleiben oftmals offen. Je nach Lebenssituation und Phase der Erkrankung ergeben sich unterschiedliche Fragestellungen.
Hier setzt unser persönliches, psychoonkologisches Beratungsangebot an. Die Krankheit beeinflusst nicht nur das körperliche und psychische Wohlbefinden des erkrankten Familienmitgliedes, sondern hat Auswirkungen auf die ganze Familie. Auch Freundschaften, das Berufsleben sowie die finanzielle und soziale Situation sind dadurch meist beeinträchtigt.
In dieser, für Sie herausfordernden Lebensphase, bieten wir Ihnen und Ihren Angehörigen professionelle Unterstützung und Begleitung an – in allen Phasen der Erkrankung, in der Nachsorge und darüber hinaus.
Onkologische Reha- und Sozialberatung
Eine Krebserkrankung bringt viele organisatorische Fragen mit sich. Wir beraten Sie bei Fragen der Reha, Wiedereingliederung, Schwerbehinderung, Erwerbsminderungsrente und vielen weiteren Punkten, die für Sie persönlich wichtig sind.
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Im Anschluss an eine stationäre Behandlung, Chemotherapie und/oder eine Bestrahlung haben Patient*innen die Möglichkeit, eine Anschlussheilbehandlung (AHB) in Anspruch zu nehmen. Eine AHB wird über das Krankenhaus oder über die niedergelassenen Radiolog*innen sowie die onkologischen Praxen (die an einer Klinik angegliedert sind), eingeleitet und muss innerhalb von zwei bis fünf Wochen nach Abschluss der Primärtherapie angetreten werden.
Vielleicht merken Sie im Laufe der Zeit, dass Sie nach wie vor unter den Nebenwirkungen der Krebsbehandlung leiden und möchten gerne eine weitere onkologische Reha beantragen. Diese sollte innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Primärtherapie beantragt werden. In begründeten Ausnahmefällen kann diese Frist auf zwei Jahre verlängert werden. Für diese Rehabilitationsmaßnahmen nach der Krebsbehandlung beraten wir Sie persönlich von der Antragstellung bis zur Weiterleitung an den zuständigen Kostenträger und geben kompetente Auskunft über indikationsgerechte Kliniken. Sollten Sie einen ablehnenden Bescheid erhalten, helfen wir Ihnen bei dem Widerspruch.
Finanzielle Unterstützung für Krebsbetroffene in Niedersachsen
Eine Krebserkrankung geht oft einher mit finanziellen Sorgen, die zusätzlich belasten. Die Niedersächsische Krebsgesellschaft erhält Spenden, um Krebsbetroffene zu unterstützen.
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Ein Teil davon fließt in unseren Härtefonds. Aus diesem Fonds können bedürftige Erkrankte eine einmalige Unterstützung von 350 bis 500 Euro erhalten. Diese finanzielle Unterstützung ist eine freiwillige Leistung und kann nur im Rahmen der zur Verfügung gestellten Mittel gewährt werden. Voraussetzung ist u.a. eine finanzielle Bedürftigkeit sowie ein erster Wohnsitz in Niedersachsen.
Eine Krebserkrankung geht oft einher mit finanziellen Sorgen, die zusätzlich belasten. Nachrangig nach anderen leistungsverpflichteten Kostenträgern kann sich die Niedersächsische Krebsgesellschaft an der Finanzierung der Kosten einer Rehabilitationsmaßnahme beteiligen. Familien mit einem krebskranken Kind können Zuschüsse für die Durchführung gemeinsamer Nachsorgemaßnahmen erhalten, damit auch die gesunden Familienmitglieder an einer Rehabilitationsmaßnahme teilnehmen können (entsprechend einer Empfehlung der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie).
Falls Sie finanzielle Sorgen haben, sprechen Sie uns vertrauensvoll an, wir beraten Sie persönlich zu weiteren finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten, wie etwa Härtefonds oder Stiftungen.
Helfen Sie mit!
Spenden Sie Zuversicht
Bitte helfen Sie uns zu helfen! Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass erkrankte Menschen neuen Mut schöpfen und mit ihrer Lebenssituation so gut wie möglich umgehen.
Jede Spende hilft – ob einmalig oder regelmäßig.
Spendenkonto (Nord/LB Hannover)
Niedersächsische Krebsgesellschaft e. V.
IBAN: DE34 2505 0000 0101 0274 07
BIC: NOLADE2HXXX